Jul 152014
 

Hallo liebe Leser,

ich habe mich hier ja schon eine ganze Weile nicht mehr blicken lassen, aber heute juckt es mich in den Fingern und für ein wenig Spam kann man diesen Blog ausnahmsweise ja auch mal Missbrauchen 😉

Zuerst einmal: Ich komme momentan nicht dazu, Artikel zu schreiben, die meinem eigenen Anspruch genügen würden obwohl ich viele Ideen habe.

xovilichter

Xovilichter – der aktuelle SEO-Contest hält die Branche mit DDos und Disqualifizierung in Atem

Als SEO arbeitet man stetig daran neue Wege zu finden und muss sich dafür auch Regelmäßig mit Grundlagen und Techniken beschäftigen, mit denen man sich vorher nicht ordentlich auseinander gesetzt hat. Ich kann euch hierzu nur empfehlen, ein paar wirklich guten Blogs zu folgen, wie z.B. SEOkratie von Julian, dem ich meine ersten Gehversuche verdanke. Er schafft es nach wie vor auch im Sommerloch gute Artikel zu schreiben, die sich mit ein wenig Kreativität auch auf den eigenen Arbeitsalltag anwenden lassen.

Edit: Ich überlege gerade, ob sich Julian wohl freut aus so einem spammigen Artikel verlinkt zu werden 😛

Und selbst wenn es schon bekannt ist: So ein zustimmendes Kopfnicken und das Gefühl nicht ganz allein auf der SEO-Welt zu sein tut ja auch mal gut!

Nun aber zum heutigen Thema: Brauchen wir SEO-Contests? 

Das ist eine Frage, die ich mir hinsichtlich des SEO-Wettbewerbs „Xovilichter“ erneut gestellt habe.

Negativen Faktoren von SEO Contests:

SEO-Contests beginnen immer damit, das ein paar Leute sich Seiten erstellen, sich richtig Mühe um Content geben, dann aber auch schnell „leerlaufen“ und in Ihrem Frust anfangen mit unfairen Mitteln zu spielen. Von Negativ-SEO bis zu DDos-Attacken ist im heutigen Zeitalter wirklich alles dabei. Dabei geht es doch darum besser zu sein, und nicht den anderen schlechter zu machen? So kegelt man jedenfalls auch die Leute aus dem Rennen, von denen man wirklich etwas über den aktuellen Status von SEO lernen könnte.

Auch problematisch ist die Kurzfristigkeit solcher Wettbewerbe: Dinge, die kurzfristig funktionieren, haben meist nicht mehr viel mit „White-Hat-SEO“ zu tun. Warum also sollte man mit diesen Taktiken später an echte Projekte herantreten?

Ein weiterer Punkt, der einen doch irgendwann stört: Immer die gleichen Teilnehmer! Und seit unserem SEOKanzler Nico Sacotte (auch dieses mal auf einer führenden Position zum Keyword Xovilichter) gewinnen auch immer die selben.

Für alle Interessierten hier der aktuelle Status Quo von „Xovilichter“ über das schöne Dynaspo-Widget (habt ihr gut gemacht!!!).

xovilichter Contest Top 10

 

POSITIVE Faktoren von SEO Contests:

Aus nachgehenden Analysen lässt sich mit etwas Grips gut ableiten was funktioniert – und auch wie lange! Kurzfristig scheinen Links noch immer das Mittel der Wahl zu sein. Über einen längeren Zeitraum lohnt sich natürlich auch Content. Aber all das macht heutzutage keinen Sinn mehr, wenn nicht auch eine entsprechende Marketing-Strategie dahinter steht!

Auch das können wir aktuell gut beobachten: Die Teilnehmer lassen sich was einfallen! Darunter zum Beispiel auch Gewinnspiele oder auch der klassische „Linktausch“.

All das nützt natürlich reichlich wenig, wenn man die Wettbewerbe nicht im Nachgang sauber analysiert.

Ein weiter guter Punkt: Kundenakquise! Durch die Teilnahme an solchen Wettbewerben kann man sich im Markt positionieren und unter Umständen sogar Neukundenaufträge generieren. Sollten Sie auf der Suche nach einem SEO sein, schauen sie sich diesen bzw. das zugehörige Projekt aber auch nach dem Wettbewerb besser noch einige Monate an oder greifen Sie auf die Ergebnisse von älteren Wettbewerben zurück: Was heute noch rankt kann bei solchen Wettbewerben schon morgen deindexiert und somit bei Google nicht mehr auffindbar sein.

Mini Fazit:

Ich denke, es braucht SEO-Contests schon allein wegen dem großen Unterhaltungswert den diese bieten. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn die Teilnehmer danach ihre eigene Strategie in einem Blogbeitrag kritisch überdenken und analysieren würden, damit man den Lerneffekt weiter vorantreiben kann. Oder aber: Man nimmt nicht teil und investiert diese Unmengen an Zeit lieber in den ein oder anderen sinnvollen Blogbeitrag in der Hoffnung, das diese jemandem wirklich weiterhelfen! Davon gibt es nämlich aktuell leider viel zu wenige!

An dieser Stelle mein Hinweis: Im Ratgeberbereich dieser Seite könnt Ihr eure Fragen und Themen einreichen. Wenn bei mir etwas Luft ist, werde ich diese gerne in meinem Blog behandeln. Natürlich könnt ihr mich für kleine Fragen aber auch immer über Facebook oder Skype erreichen – meistens ist sowas ja schnell geklärt!

Ich wünsche allen Teilnehmern des Wettbewerbes Xovilichter viel Erfolg und „möge der beste Gewinnen“!

Nicole Mank

Mein Name ist und ich betreibe she-seo.net in meiner Freizeit. Ich bin als SEO-Consultant bei der SEOSEO GmbH unterwegs und beschäftige mich auch nebenher viel mit Themen Rund um Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung.

  One Response to “Xovilichter: Das für und wieder von SEO-Contest”

  1. So ein Contest mag ja ganz spannend sein, vor allem für die potenziellen Sieger. Was mich immer wieder nur verwundert: Da spielen Teilnehmer mit ihren Firmendomains mit und riskieren Abstrafungen, egal ob negative Backlinks von Mitstreitern, DDOS-Attacken etc. oder einfach weil sie selber völlig übertreiben beim Linkaufbau. Wenn man sich die top 20 anschaut, findet man einige Agenturen, Toolbetreiber usw. Das ist schon crazy.

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