Feb 142013
 

Scrapebox ist eigentlich ein Blackhat Tool, das man aber auch zur Research von Linkpartnern benutzen kann. Heute gibt es hier eine kleine Einweisung in die Nutzung. Obwohl das Tool auch noch immer zum Spam verwendet wird, rate ich von der Nutzung für Blackhat-Maßnahmen ab!

Basis-Einstellungen für Scrapebox

Scrapebox

Scrapebox Landingpage

Bevor wir anfangen das Netz zu „Scrape“ sollten die Einstellungen optimiert werden.

Da wir als Erstes einige Proxies benötigen, die wir für das „Scrapen“ benötigen, sollte in den Einstellungen die „Maximum Connections“ auf mehr als 20 gesetzt werden. Später können wir diese wieder zurückfahren. Generell gilt es: je besser die Proxies und leistungsfähig der PC ist, desto mehr Connections können wir nutzen.

Die Timeout-Settings können bei privaten Proxies, sprich gekauften Proxies, kann die Werte von der Standardeinstellung reduzieren. Ist dies nicht der Fall, sollten mit den Standardeinstellungen gestartet werden. Bekommt man beim Harvesten dann viele Timeout-Fehler, sollte der Wert noch weiter nach oben gesetzt werden.

Proxies besorgen

Generell sind private Proxies definitiv zu bevorzugen. Man kann hier erheblich viel schneller arbeiten und teuer sind diese meist auch nicht. Die Proxies sollte man vorher einmal durchtesten, um das Optimum rauszuholen.

Natürlich kann man auch kostenfreie Quellen benutzen. Es gibt Seiten, die täglich einige Proxies posten. Dazu kommen dann noch die eigenen Proxies, die man über den Teil „Select Engines & Proxies“ findet und überprüft.

Dazu gehen wir auf Manage -> Harvest Proxies -> warten -> Test -> Clean Up. Danach haben wir eine relativ saubere Auswahl an funktionstüchtigen Proxies. Speichert diese am besten direkt ab, dann könnt ihr diese später Nutzen bzw. mit neuen Proxies ergänzen. Die Menge ist durchaus entscheidend.

Keywords finden mit dem Scrapebox Havester

Bevor wir Blogs und andere Seiten finden können, sollten wir die Keywords festlegen, die für uns interessant sind. Am besten geben wir diese direkt in die Liste Keywords, einmal speichern. Jetzt können wir anfangen nach weiteren relevanten Keywords zu suchen. Dazu gehen wir auf Scrape. Links sollten unsere Keywords sein. Diese werden jetzt auf relevante Keywords überprüft, indem wir „Scrapen“. Danach werden diese, nachdem Dopplungen entfernt wurden, zur Keywordliste hinzugefügt. Diesen Vorgang wiederholen wir, bis wir eine ausreichende Menge Keywords haben.

Ernte von Blogs und Co.

Ich persönlich suche nur nach Blogs, die der Sprache meiner Zielseite entsprechen – also .de-Domains. Natürlich gibt es auch deutsche info/net/org Domains, die ebenfalls getestet werden können. Dazu geben wir Folgendes in die Footprint-Leiste ein: site:.de

Außerdem wählen wir unseren Footprint, also z.B. WordPress also vorinstalliere Möglichkeit. Natürlich kann man auch andere Dinge suchen, sofern diese über einen Footprint verfügen. Bei WordPress ist dies z.B. das „Powered by WordPress“, dass sich auf fast jeder WordPress-Seite findet. Würden wir diesen Footprint manuell nutzen wollen, könnte man den Operator intext:“Powered by WordPress“ nutzen.

Haben wir Proxies, Keywords und Footprints vorbereitet, kann es endlich losgehen. Dazu gehen wir in das Fenster „URLs Harvested“ und starten den Vorgang mit „Start Harvesting“.

Jetzt können wir uns erst einmal zurücklehnen und warten.

Scrapebox: Blackhat oder Whitehat?

Haben wir unsere Liste mit URLs können wir diese noch durch diverse Filter jagen, auf PR und Follow Checken, oder mit dem Add-On „Blog Analyzer“ auf ein paar nützliche Werte überprüfen. Ebenfalls ein guter Tipp, ist das Jagen der Liste durch den „Linkjuice-Check“ der Link-Research-Tools, um direkt zwischen den Qualitäten zu differenzieren.

Hat man seine endgültige Liste, gibt es zwei Wege: Whitehat oder Blackhat? Kommentare und Linktausch/kauf-Anfragen oder automatisierter Kommentar-Spam? Meine Empfehlung dazu habe ich oben bereits abgegeben. Deshalb möchte ich zum dem Part „Comment Poster“ nicht weiter thematisieren. Eigentlich sollte jedem klar sein, wie wenig Sinn dieser noch macht!

Fazit

Scrapebox ist ein Tool, das auch Whitehat seine Berechtigung hat und einem viel Arbeit abnehmen kann. Ob und wie man dieses benutzt, obliegt natürlich immer dem Nutzer selbst. Hier noch der Tipp für alle Kaufinteressierten: Unter diesem Link könnt ihr das Tool zum reduzierten Preis erwerben.

Ich freu mich auf eure Kommentare!

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Nicole Mank

Mein Name ist und ich betreibe she-seo.net in meiner Freizeit. Ich bin als SEO-Consultant bei der SEOSEO GmbH unterwegs und beschäftige mich auch nebenher viel mit Themen Rund um Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung.

  25 Responses to “Scrapebox: Einführung”

  1. Welche Proxy-Anbieter verwendest bzw. empfiehlst du dafür? Erlebe häufig schwankende Qualität, einige haben ja auch die Verwendung solcher und ähnlicher „Tools“ explizit ausgeschlossen.

  2. nicole,

    generell (!) begruesse ich es, dass mehr und mehr in DE-seo-blogs div. blackhatspielzeuge besprochen werden. ich wuerde allerdings in deinem artikel eventuelle gefahrenquellen betr. der benutzung der scrapebox besprechen. interessant waere hier u.a., ob der bezug und die verwendung div. „aa-bloglisten“ mit gewissen „gefahren“ verbunden sind … 😉

    lg. & dein blogstyle gefaellt mir! 🙂

    • Moin Hannes,

      danke für die Blumen – wenn du hier Erfahrungen dazu hast, können wir das gerne in einem Gastartikel ausbreiten. Ich selbst habe das Tool für Blackhat noch nicht getestet und würde davon natürlich auch die Finger lassen 😉

      LG

      Nicole

  3. Ist es möglich mit dem Tool automatisch Blog Kommentare zu posten?

    • Ja, allerdings ist dies ganz klar Spam und nicht empfehlenswert. Außerdem werden natürlich nicht alle Kommentage freigeschaltet, sofern sie moderiert werden und gelegentlich muss auch ein Captcha gelöst werden, wofür es allerdins diverse Anbieter gibt.

  4. Hi Nicole,
    was ist der Unterschied zwischen Blackhat und Whitehat?
    Bedeutet das sowas wie SEOtechnisch verwerfich und moralischOK ?

    LG
    Marie

    • Hallo Marie,

      BlackHat ist alles, was laut der Google Richtlinien nicht erlaubt ist, also Spam oder Cloaking beispielsweise. White Hat ist alles was im Bereich SEO erlaubt ist, also z.B. hauptsächlich Anpassungen auf der Seite selbst (außer Cloaking) oder auch eine Recherche, PR-Arbeit – sowas ist natürlich erlaubt. Moral spielt da keine Rolle, es geht hier hauptsächlich um nachhaltigkeit: Man kann Google natürlich immer mal wieder kurzzeitig Täuschen, aber da der Algorythmus immer weiter verfeinert wird, ist es wahrscheinlich, dass BlackHat-Projekte schnell wieder verschwinden und keine Chance gegen saubere Projekte haben.

      LG
      Nicole

      • Hi Nicole, Danke danke für die ausführliche Antwort. Ich interessiere mich momentan sehr für das Thema Seo, und da hilft Deine Antwort noch mal ein Stück weiter Licht in’s Dunkle zu bringen.

        Weiter so! ich bin gespannt auf deine nächsten Infos!

        Gruss
        Marie

      • Laut Google Richtlinien, sind jegloiche SEO Maßnahmen verboten. Also egal ob White oder Blackhat…

        • Das ist der größte Quatsch den ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich habe den Link aus deinem Kommentar entfernt. Sollte es sich bei deinem Kommentar nicht um automatisierten Spam handeln, gewöhne dir am besten ein wenig mir Tiefgang für deine Kommentare an….

  5. Wenn ich einen link durch posten eines Kommentars erstelle, und das nicht automatisiert, ist das dann Blackheatoder Whitehat?

    • Greyhead: Laut Google darfst du keine Links erstellen um dein Ranking positiv zu beeinflussen. Wenn das aber nicht das Ziel ist, sollte es da keine Probleme geben und gilt als Whitehead. Zur Recherche ist Scrapebox daher oft gut geeignet.

  6. Danke für den guten Artikel.
    Verwende das Programm schon einige Zeit (für Whitehat), muss aber sagen – irgendwas mach ich im Moment falsch?

    Bei Google harvestet er mir keine Keywords mehr? Woran kann das liegen?

  7. Sehr schöner Artikel Nicole.
    Es kommt klar zum Ausdruck, dass man Dinge für alles mögliche nutzen kann, aber es deshalb nicht muss.
    Die Erfahrung und das Wissen um teilweise Nutzlosigkeit sollte einem Einhalt gebieten.
    Ich nutze Scrapebox schon seit Jahren und kann nur sagen, dass ich mir eine Menge Zeit erspart habe.
    Besonders greife ich auf die Keyword- und Domainfunktionen zurück. Das Teil ist wirklich cool.

  8. Hallo,

    also für einen Newbie ist es eh echt schwer das richtige zu finden , aber hier gefällt mir die Filterfunktion ganz gut. Alleine zum spammen würde ich es aber nicht benutzen, ich habe zuviel gelesen das das den PR mal gar nicht gut tun kann ?

    Aber um für sich die richtigen Links zu finden ist es bestimmt gut.

    Danke

    LG Michaela

  9. […] der Offpage Optimierung sollte von Profis geplant und überwacht werden. Spamtools wie zum Beispiel ScrapeBox, machen die Methode äußerst kostengünstig aber proportional gefährlich für Ihre […]

  10. Hallo Nicole,
    ich habe durch deinen Artikel gerade wieder ein neues Puzzelteil bekommen und auch verstanden. Ich bin nun doch ein wenig am überlegen ab wann so ein Tool sinn macht. Kannst du dazu was sagen?
    LG
    Sophia

    • Hi Sophia,

      in der heutigen Zeit würde ich das keinem mehr Empfehlen – Google straft Seiten, die mit solchen Methoden Links aufbauen, nämlich sehr schnell ab!
      Lieber in Content investieren 😉

      LG
      Nicole

  11. Interessanter Artikel Nicole. Ich bin gerade auf meinem Blog einen Artikel am erstellen wie man mit Suchparameter wie intitle und inurl gute Seiten für Guestblogs oder Kooperationen finden kann. Gerne werde ich auf deinen Artikel verweisen. Melde mich nochmals wenn mein Artikel online ist.

    Ein Tipp bezüglich Proxies habe ich: hidemyass finde ich persönlich füf solche Dinge auch ein ganz cooles Tool…

  12. eigentlich schade.
    besonders nach deinen Kommentaren sieht man, dass du scheinbar keine Ahnung von Black/Grey/White hast…

    wenn man dich ernst nehmen soll, solltest du es vieleicht ändern!?

    • Ich bin für konstuktive Kritik offen, verstehe aber nicht, was genau du gerade meinst. Was andere von mir halten ist mir übrigens ziemlich egal – ich weiß was ich kann, was aber nicht heißt, das ich Lernresistent bin. Also: Klär mich auf 😉

      LG
      Nicole

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